Sabine Schründer
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Ausstellung "TRANSPONDER" in der Galerie Loris

13. 7. 2014


In dieser Ausstellung ist meine neue Videoarbeit CLOUD zu sehen.
Am Freitag 11.7. war die Eröffnung, die Ausstellung läuft noch bis zum 2.8.2014.
  

Claudia Fischer
Ulrike Ludwig
Jens Lüstraeten
Jana Seehusen
Sabine Schründer

  
Pressetext:

TRANSPONDER
Projektionen

Eröffnung: Freitag 11. Juli, 19 Uhr
Ausstellung: 12. Juli – 2. August, 2014


Wir freuen uns sehr, Sie zur Ausstellung „Transponder“ in der Galerie Loris einladen zu dürfen.
In aufeinander folgenden Projektionen reihen sich filmische und sprachliche Annäherungen an
mediale Vorgänge und Räume. Ein einzelnes Ereignis löst mannigfaltige Spekulationen und
Interpretationen aus, verselbständigt sich in Datenströmen, bewirkt Dimensionsverschiebungen
im Wirklichkeitsbezug.

Der Versuch der Überführung von abstraktem Wissen in konkret erfahrbaren Raum wird in dem
Video „Karte und Gebiet: 74,9 Millionen“ von Ulrike Ludwig deutlich. In der Übertragung eines
spezifischen Ausschnitts des indischen Ozeans auf den Galerieraum, zeigt sich ein Erfassen von
Nicht-Fassbarem als konkrete Abstraktion.

Das Ausmaß im Hinblick auf seine räumliche, zeitliche und begriffliche Un/Sichtbarkeit wird in
den Satellitenperspektiven in Sabine Schründers Arbeit „Cloud“ spürbar. Eine partizipatorische
Suchbewegung verselbständigt sich in ein zeitliches und räumliches Auflösen, ein Sich-Verlieren
im transformierten geografischen Datendickicht.

Dieses Tappen im Nebel versinnbildlicht sich in den visuellen Fragmenten von Hangar-Anlagen
und dichtem Waldgeflecht, gekontert mit Audiomaterial von spekulativen „Visionen“:
Jens Lüstraetens Videoarbeit „I can see clearly now“ zirkuliert zwischen Hypothese, Spekulation
und medialer Selbstentlarvung.

Claudia Fischers „Bruchteile“ hingegen stellen das allgemein Wahrnehmbare in Frage.
Leere Lamellen, ein Koffer und einzelne Papierfetzen. Die Kurve eines sich drehendenden
Gepäckbandes als Segment einer Reise durch ein weit verzweigtes System von Lichtschranken
und Scannern.

Funksignale, Transmitter und Responder werden zu aktiven Versatzstücken in Jana Seehusens
„pointless speech“. Denkfiguren befragen Nichtsichtbares in Prozessen und Projektionen.
„Nicht, dass man weiß, von wo nach wo, sondern dass man im Nachhinein merkt,
ich bin jetzt woanders.“

www.lorisberlin.de

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